Karl Eugen Fischer GmbH / Burgkunstadt, September 2011

Nachwuchs bei Karl Eugen Fischer GmbH
Die Auszubildenden des Jahrgangs 2011 stellen sich vor!

 
Elf junge Leute absolvieren eine Ausbildung bei der Maschinenfabrik Fischer
 

Lehrlinge sind Gold Wert, denn sie sind die Zukunft eines Unternehmens. Diesem Gedanken fühlt sich die Burgkunstadter Maschinenfabrik Karl Eugen Fischer verbunden, wo das Thema Ausbildung seit jeher groß geschrieben wird. Elf junge Leute starteten am 1. September bei dem renommierten Unternehmen ins Berufsleben.

Alle namhaften Reifenhersteller vertrauen auf die Spitzentechnologie der Burgkunstadter Maschinenfabrik. Intensive Forschung und Entwicklung sowie Flexibilität und perfekter Maschinenbau sind die Gründe dafür, dass das Unternehmen Partner Nr. 1 für die Reifenindustrie ist. Seit mehr als 70 Jahren ist der Name Karl Eugen Fischer weltweit ein Synonym für innovative Schneid- und Biegetechnologie. Den Auszubildenden steht somit die Welt offen.

In den vergangenen zehn Jahren wurden über 100 junge Menschen bei der Karl Eugen Fischer GmbH ausgebildet. Von den derzeit 431 Mitarbeitern befinden sich 42 Frauen und Männer in der Lehre: Das entspricht einem Anteil von rund zehn Prozent. Zahlen, die eindrucksvoll belegen, welch hohen Stellenwert die Nachwuchsförderung im Hause Fischer genießt.

In die Zukunft zu investieren, bedeutet für das Unternehmen aus Oberfranken auch in die Lehrwerkstatt zu investieren. Zwei leistungsstarke CNC-Maschinen für die Produktion und Ausbildung, aber auch zur modernen Programmierung und Bearbeitung der unterschiedlichsten Werkstücke wurden angeschafft. In den ersten drei Monaten lernen die Berufseinsteiger in der Werkstatt die Grundzüge der Metallverarbeitung, wie Sägen, Feilen oder Bohren. Anschließend werden die Azubis in den Produktionsprozess der Cordschneideanlagen mit integriert.

Folgende Ausbildungsberufe werden angeboten: Industriemechaniker/-in (Fachrichtung: Maschinen- und Anlagenbau), Konstruktionsmechaniker/-in (Fachrichtung Stahl- und Metallbau), Zerspanungsmechaniker/-in (Fachrichtung: Dreh- und Fräsmaschinensysteme), Elektroniker/-in (Fachrichtung: Betriebstechnik), Technischer Produktdesigner/-in (Fachrichtung: Maschinen- und Anlagenkonstruktion) und Industriekaufmann/-frau (Fachrichtung: Metall- und Maschinenbau).

Die besondere Stellung der Firma Fischer als Weltmarktführer im Bereich der Cordschneideanlagen ermöglicht jungen Leuten eine Ausbildung an höchst innovativen Maschinen und häufig wechselnden Technologien. Die Lehrlinge erwerben ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in der Produktion, der Berufsschule sowie im eigenen Ausbildungszentrum. Im Jahr 2008 ersetzte ein Neubau das bisherige Ausbildungszentrum.

In einer Einführungswoche erhalten die Auszubildenden Orientierungshilfen, erfahren sie Wissenswertes über die Unternehmenspolitik, werden sie in punkto Sicherheit belehrt, lernen sie sich durch Gruppenarbeiten näher kennen. Zudem informieren Robert Fiedler, ein ehemaliger Polizeibeamter, und Karin Brand von der Polizei in Coburg die jungen Leute über Drogen, Alkohol und Verkehrssicherheit.

Das Zusammenwirken der ausbildenden Fachkräfte und des hauptamtlichen Ausbilders sorgen im Rahmen einer projekt- und prozessorientierten Ausbildung für eine zielgerichtete Wissensvermittlung. Im Ausbildungszentrum werden die Berufsanfänger erfolgreich auf die schriftliche und praktische Abschlussprüfung vorbereitet. 2011 haben die Auszubildenden ihre Abschlussprüfung mit dem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,8 abgeschlossen und verstärken jetzt das Fischer Team, das Spitzentechnologie made in Oberfranken herstellt.

Zudem bietet das Unternehmen den dualen Studiengang Bachelor of Engineering an. Dieses Ausbildungsmodell ermöglicht es, in rund vier Jahren und zwei Monaten den IHK-Abschluss als Elektroniker und den akademischen Grad eines Bachelor of Engineering zu erlangen. Die Ausbildung findet bei der Karl Eugen Fischer GmbH, im Trainingscenter SPE Regensburg und an der Fachhochschule Regensburg statt.

Text und Foto: OT - Stephan Stöckel.

 

 

Die Auszubildenden des Jahrgangs 2011 stellen sich vor.

 

(oben, v. li.) Ausbilder Stefan Herold, Andreas Fiedler, Dirk Schmidt, Marco Lang, Hannes Seifferth, Christopher Wichert und Ausbilder Uwe Thurn
(unten, v. li.) Ausbilderin Doris Gerstner, Geschäftsführerin Simone Thies, Matthias Franz, Dominik Schmidt,Patrick Schütz, Pascal Kleuderlein, Lucas Hügerich, Manuel Stenglein und
die Ausbilder Markus Petterich und Florian Düll

 

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