Karl Eugen Fischer GmbH / Burgkunstadt, Oktober 2013

Arbeitsschutz-Gütesiegel an Karl Eugen Fischer GmbH

Berufsgenossenschaft Holz und Metall zeichnet Zulieferer für Reifenindustrie für Arbeitsschutz-Management aus

Für ihr Arbeitsschutz-Management hat die Karl Eugen Fischer GmbH das Arbeitsschutz-Gütesiegel „Sicher mit System“ erhalten. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) überreichte das Zertifikat dem Unternehmen aus Burgkunstadt am 21. Oktober 2013. Voraussetzung für den Erhalt des Gütesiegels ist die erfolgreiche Einführung und Auditierung eines Arbeitsschutz-Management-Systems auf der Basis des Nationalen Leitfadens für Arbeitsschutz-Management-Systeme.

„Das Wohl unserer Mitarbeiter liegt uns am Herzen. Wir haben für uns erkannt, dass Arbeits- und Gesundheitsschutz Voraussetzungen für produktives und sicheres Arbeiten sind“, sagt Geschäftsführerin Simone Thies. Gemeinsam mit Geschäftsführer Ralf Klenner nahm sie das Zertifikat entgegen. „Die Karl Eugen Fischer GmbH hat mit großem Engagement ihr Arbeitsschutzsystem neu strukturiert und somit die Voraussetzung für den Erhalt des Gütesiegels geschaffen“, betont die Arbeitsschutzexpertin Kathrin Stocker des BGHM-Präventionsdienstes Nürnberg bei der Übergabe. Im Zuge der Zertifizierung hinterfragte sie als Fachberaterin der BGHM zusammen mit den Geschäftsführern und dem betrieblichen Arbeitsschutzbeauftragten Gerhard Barnickel kritisch die betriebliche Organisation und die einzelnen Arbeitsprozesse. Bei diesem Aufspüren von Schwachstellen im Arbeits- und Gesundheitsschutz kamen insbesondere auch die Mitarbeiter zu Wort. Die Ergebnisse der Analyse bildeten anschließend die Basis für die gemeinsame Entwicklung von Lösungen. „Wer erfolgreich sein will, muss die Mitarbeiter in den Prozess einbeziehen und dazu motivieren, Gefahren und Verbesserungspotenziale zu erkennen und diese offen anzusprechen. Bei der Karl Eugen Fischer GmbH ist das vorbildlich umgesetzt worden“, resümiert Kathrin Stocker.

In der Regel verbessert die Einführung eines Managementsystems für den Arbeitsschutz nach den Richtlinien des Gütesiegels auch die Unfallsituation in den betreffenden Betrieben. Zahl und Schwere der Arbeitsunfälle nehmen, verglichen mit ähnlichen Unternehmen ohne Gütesiegel, in den Folgejahren ab. Dies belegen die Zahlen der Berufsgenossenschaften. Zudem kommen Unternehmen mit dem Gütesiegel häufiger in den Genuss höherer Beitragsnachlässe. Und nicht zuletzt verfügt die Betriebsleitung mit dem Gütesiegel über ein Dokument, das bei Auftragsvergaben aller Art sämtliche Einzelpapiere für den Nachweis eines funktionierenden Arbeitsschutz-Managements ersetzt. Auf diese Weise mindert es den bürokratischen Aufwand. Das Gütesiegel ist auf drei Jahre befristet. Für eine Verlängerung muss das Unternehmen das Audit erneut durchlaufen.

Text: BGHM
Foto: Karl Eugen Fischer GmbH

 

 

von links nach rechts:
Herr Gerhard Barnickel (Sicherheitsfachkraft), Frau Kathrin Stocker (BGHM),
Frau Simone Thies (Geschäftsführung), Herr Ralf Klenner (Geschäftsführung)

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