Karl Eugen Fischer GmbH / Burgkunstadt, März 2014

Erster Informationstag zur Berufswahlorientierung an der Mittelschule

Die Karl Eugen Fischer GmbH stellt Ausbildungberufe an der Mittelschule Altenkunstadt vor
 

An der Altenkunstadter Mittelschule werden Jugendlichen nicht nur Kenntnisse in Deutsch, Englisch oder Mathematik vermittelt. Auch praxisbezogene Aktivitäten zur Vorbereitung auf das Berufsleben bilden einen Schwerpunkt im Lehrplan.
Unterstützt wird die Schule dabei von zehn Betrieben und sozialen Einrichtungen aus der Region, mit denen sie in den vergangenen drei Jahren Kooperationsverträge geschlossen hat. Bei einem ersten „Informationstag zur Berufswahlorientierung“ stellten die Partnerunternehmen den Schülern der 8aG sowie der 9bM und 9cM eine Vielzahl von Ausbildungsberufen vor.
 

Ob Michael (Mitte) später mal Schweißer wird, ist fraglich. Die Schutzkleidung, mit der ihn unser Mitarbeiter Tobias Rupprecht ausstraffiert, sitzt jedenfalls perfekt.

Lernen für die Praxis

„Unser Anliegen ist es, dass die jungen Leute mit dem nötigen Wissen und allen erforderlichen Kompetenzen ausgerüstet unsere Schule verlassen, um dann in Betrieben ihren Mann stehen zu können“, erklärte Rektor Manfred Heinbuch. Der Schulleiter dankte den Unternehmen und Einrichtungen, die den Schülern nicht nur Praktika ermöglichen, sondern ihnen auch einen Ausbildungsplatz anbieten: „Ihrer Unterstützung ist es zu verdanken, dass unsere Jugendlichen am Ende ihrer Schulzeit mit praktischen Erfahrungen auf den verschiedensten Gebieten in das Berufsleben entlassen werden können“.

Beim „Tag der offenen Tür“ der Mittelschule am 21. März wollen die Partner ebenfalls präsent sein, um auch den Eltern über das Ausbildungsangebot Auskunft zu geben.
„Im Landkreis Lichtenfels wird sehr viel für die Berufsorientierung getan“, stellte Edwin Jungkunz fest. Der Schule-Wirtschafts-Experte freute sich, dass die Kooperation so gut funktioniert: „Es ist wichtig, dass die Schüler sich für einen Beruf entscheiden, der zu ihnen passt und der ihnen Spaß macht, denn schließlich müssen sie ihn jahrzehntelang ausüben“. Als „hervorragende Sache von der Schüler nur profitieren können“ bezeichnete die Berufseinstiegsbegleiterin Monika Nemmert den Informationstag.

Die zehn Kooperationsunternehmen hatte man dazu in fünf Gruppen aufgeteilt, unter denen die Jugendlichen je nach Interesse wählen konnten. Mit Vorträgen, Bildpräsentationen und Filmbeiträgen stellten die Partner eine Vielzahl von Ausbildungsberufen vom Konstruktionsmechaniker und Elektroniker bis hin zum Industriekaufmann. Die jungen Leute erfuhren von der Beschaffenheit und Dauer der jeweiligen Ausbildung, den Verdienstmöglichkeiten während der Lehrzeit und was von ihnen erwartet wird. Umfangreiches Anschauungsmaterial ermöglichte einen praktischen Einblick.

Über die Baubranche informierten die Weismainer Firmen Dietz Baugesellschaft und Dechant Hoch- und Ingenieurbau sowie das Fertigteilwerk Obermain (FTO) in Horb.
Der Bereich „Gewerbliches“ war durch die Unternehmen Kunststoff-Technik Scherer & Trier in Michelau und die Karl-Eugen-Fischer-GmbH Maschinenfabrik in Burgkunstadt vertreten, das Handwerk durch die Altenkunstadter Firma Limmer & Söllner.
Von vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten berichteten auch Vertreter des Baur-Versands. Schüler, die ihre Brötchen im sozialen Bereich verdienen möchten, erhielten Informationen aus erster Hand: Mit dem Altenkunstadter Friedrich-Baur-Seniorenzentrum, den Regens-Wagner-Einrichtungen in Burgkunstadt und dem Heilpädagogischen Zentrum Lichtenfels, zu dem die Altenkunstadter Kindertagesstätten gehören, waren drei soziale Einrichtungen präsent, die sich für alte und pflegebedürftige wie auch behinderte Menschen engagieren. Sie bieten Ausbildungsberufe vom Altenpfleger über den Bürokaufmann und die Hauswirtschafterin bis hin zum Heilerziehungspfleger.

Teamfähigkeit und Ausdauer gefragt

Die Acht- und Neuntklässler lernten, dass sie – egal, für welchen Beruf sie sich entscheiden – nicht nur fachliches Wissen brauchen. Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Informationstag hat gezeigt, dass Unternehmen solide, kompetente Ausbildung bieten und dabei auch das Wohl des „Azubis“ im Blick haben. „Denn unser größtes Kapital sind nun mal unsere Mitarbeiter“, sind sich die zehn Kooperationspartner der Mittelschule einig.

 

 

Text:  Bernd Kleinert
Fotos: Bernd Kleinert

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